Die Fridrich Methode ist die wohl am häufigsten eingesetzte Speedcubingtechnik überhaupt. Erfunden wurde sie von Jessica Fridrich. Im Gegensatz zu der Roux Methode oder der Petrus Methode gibt es hier eine Vielzahl an Algorithmen. Der Vorteil dieser Technik ist die Geschwindigkeit. Man kann wirklich schnelle Zeiten erzielen, wenn man alle 57 OLL- und 21 PLL-Algorithmen beherrscht.

Der Ablauf der Fridrich Methode ist wie folgt:

  1. First 2 Layers (F2L). Die ersten beiden Ebenen werden gleichzeitig gelöst.
  2. Orient Last Layer (OLL) Die letzte Ebene wird ausgerichtet.
  3. Permute Last Layer (PLL) Die letzte Ebene wird sortiert.
Wer anfängt sich mit dieser Methode auseinander zu setzten, kann sich natürlich auch zuerst der etwas kleineren "4 Look Last Layer"-Variante widmen. Hierbei löst man die letzte Ebene nicht in 2 Schritten sondern in 4 (2-Look-OLL und 2-Look-PLL). Die Algorithmenzahl dezimiert sich daher von 78 auf 15. Wer 4LLL beherscht sollte dann weitergehen und alle anderen Algorithmen dazulernen um seine Bestzeiten zu verbessern.